Häufige Fragen
Was bedeutet neurologische Rehabilitation ?
Was bedeutet ambulante neurologische Rehabilitation?
Welche Berufsgruppen bilden das Reha-Team?
Wie komme ich täglich zur Rehabilitation und zurück?
Was sollte ich mitbringen?
Gibt es Pausenzeiten?
Welche Vorraussetzungen sollten vorliegen?
Können Schlaganfallsymptome auch nach mehreren Jahren zurückgehen?
Was bedeutet neurologische Rehabilitation ?
Rehabilitation zielt darauf ab, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer Behinderung zu mildern.
Rehabilitation heißt Unterstützung zur selbstständigen Lebensgestaltung im Alltag, in der Freizeit und im Berufsleben, soweit es eben möglich ist. Ein Team aus speziell ausgebildeten Therapeuten und Pflegekräften unter ärztlich neurologischer Supervision unterstützt den Betroffenen.
Was bedeutet ambulante neurologische Rehabilitation?
Ambulante Rehabilitation heißt, dass der Patient nur tagsüber in der Rehabilitationseinrichtung betreut wird. Wohnen kann er weiterhin zuhause. Er wird morgens abgeholt und nachmittags wieder nach hause gefahren.
So kann auch sehr genau auf die häuslichen Verhältnisse eingegangen werden. Welche Hilfsmittel werden z.B. benötigt? Müssen bauliche Veränderungen vorgenommen werden? Falls erforderlich kann jemand aus dem Rehateam auch einen Hausbesuch machen. Die Angehörigen können besser einbezogen werden. Wenn gewünscht, kann auch Kontakt mit dem Arbeitgeber aufgenommen werden. Der Betroffene ist ja bereits wieder in seinem gewohnten Umfeld, erlebt zu Hause seine Einschränkungen und merkt, in welchem Bereich noch besondere Unterstützung notwendig ist.
Ganz wichtig ist aber auch, dass der Patient in einer für ihn schwierigen Zeit nicht auf die Nähe und Unterstützung seiner Angehörigen verzichten muss.
Ansonsten bestehen hinsichtlich der Anzahl und der Art der Therapien keine Unterschiede zu einer stationären Rehabilitationsbehandlung.
Auch die Erfolge der ambulanten Reha sind, wie wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, mindestens genauso gut wie stationäre Behandlungen, in einigen Bereichen sogar besser.
Welche Berufsgruppen bilden das Reha-Team?
Folgende Berufsgruppen arbeiten zusammen:
Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Neuropsychologen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Ernährungsberater und Neurologen.
Das Team nutzt gemeinsame Beratungen und das gebündelte Wissen, um für den einzelnen Patienten mit seinen individuellen Schwierigkeiten und Fähigkeiten einen Weg zu finden, mit dem Alltag wieder besser zurechtzukommen.
Ziel der Rehabilitation ist es, wieder am Leben teilzunehmen
Wie komme ich täglich zur Rehabilitation und zurück?
Ein hauseigener Fahrdienst holt sie zu Hause ab und bringt Sie auch wieder heim. Es sind mehrerer Busse im Einsatz, so dass lange Rundfahrten vermieden werden können.
Was sollte ich mitbringen?
Für die ärztliche Aufnahmeuntersuchung bringen Sie bitte alle medizinischen Unterlagen, auch Ihren Medikamentenplan, mit.
Günstig sind sportliche Kleidung, Sportschuhe und ein kleines Handtuch. Auch an Getränke für zwischendurch sollten Sie denken (bitte keine Glasflaschen).
Gibt es Pausenzeiten?
Es steht Ihnen in den Zeiten zwischen den Therapien unser Ruheraum mit Betten oder das Bistro zur Verfügung.
Wer seine Pausen aktiver gestalten möchte, kann auch in der medizinischen Trainingstherapie nach einer Einweisung individuell trainieren.
Welche Vorraussetzungen sollten vorliegen?
Sie sollte. ausreichend mobil sein. Zum Beispiel sollten sie so stabil sein, dass Sie 3-4 Stunden im Rollstuhl sitzen können. Es sollten keine akuten anderen Erkrankungen vorliegen. Die häusliche Versorgung muss gewährleistet sein. Ebenso ist eine Motivation zur Rehabilitation notwendig.
Können Schlaganfallsymptome auch nach mehreren Jahren zurückgehen?
Ja. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass Bewegungstherapie bei Lähmungen durch einen Schlaganfall auch nach Jahren etwas bringen kann und alte Fähigkeiten wieder neu erlernt werden können. Es lohnt sich also, intensiv unter fachkundiger Anleitung zu üben.
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